Intensiv-Kurs „Berufung entdecken“ – Notizen

1) Warum das Erkennen der eigenen Berufung so wichtig ist

  • Wenn Sie in Ihrem gesamten Berufsleben nur 30 Jahre und nur jeweils 9 Monate pro Jahr und nicht mehr als 15 Tage pro Monat und nur 4 Stunden pro Tag arbeiten würden, würden Sie bereits 16.200 Stunden Ihres Lebens bei der Arbeit zubringen. 16.200 Stunden nur am Arbeitsplatz; Wegezeiten und alles andere nicht mitgerechnet!

    Wären 16.200 Stunden Ihres wertvollen Lebens nicht bereits ein wirklich ausreichender Grund für Sie, diese lange Zeit unbedingt auch mit einer erfüllenden, freudvollen und vernünftig bezahlten Tätigkeit verbringen zu wollen?

    Für viele sieht die realistische Stundenzahl dabei noch ganz anders aus. Sie liegt bei ca. 63.000 Stunden Lebenszeit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Je mehr Sie mit dem Herzen hinter Ihrer Arbeit stehen, desto besser werden Sie arbeiten, desto überzeugender werden Sie für andere sein und umso leichter werden Sie damit auch gutes Geld verdienen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2) Warum sich viele damit so schwertun und welche Fallstricke Sie unbedingt vermeiden müssen

  • Den Aspekt des Geldverdienens erst ganz am Ende des Prozesses mit hinzunehmen, nicht einen Moment früher!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Nicht in bekannten Berufskategorien denken! Entweder-oder-Denken vermeiden!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Sinnstiftende Tätigkeiten unbedingt getrennt vom vorhandenen Können und Talenten betrachten!

 

 

 

 

 

 

 

 

3) So geht’s: Eine einfache Methode zum Entdecken Ihrer Berufung

Erstellen Sie über einen Zeitraum von einigen Tagen bis Wochen die folgenden drei Listen für sich:

  • Liste 1 mit Interessen: Zur Beantwortung der Fragen: Was ist mir im Leben wichtig? Welche Tätigkeiten machen mir Freude, weil sie für mich sinnstiftend sind? Von welchen Menschen möchte ich bei der Ausübung meines Berufs umgeben sein?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Liste 2 zum Können: Worin liegen meine Begabungen? Was kann ich gut? Was könnte ich problemlos noch entwickeln oder weiterentwickeln?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Liste 3 mit äußeren Ressourcen: Welche hilfreichen Dinge stehen mir zur späteren Realisation von Veränderungen zur Verfügung?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ihre Berufung lässt sich in dem Bereich erkennen, in dem sich die Ergebnisse der Listen 1 und 2 überschneiden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4) Praktische Tipps zur erfolgreichen Erstellung der Listen 1 und 2

  • Beide Listen sind unabhängig voneinander. Eine bestimmte Aussage kann sowohl auf eine Liste begrenzt sein oder sich aber auch auf beiden Listen befinden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Listen Sie alle relevanten Aspekte auf, nicht nur typisch berufliche.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Vermeiden Sie bewusst jegliche Mutmaßungen über das Ergebnis, bevor die Listen 1 und 2 vollständig sind!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Formulieren Sie Ihre Aussagen so präzise wie möglich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Schreiben Sie Ihre Listen am besten auf Papier und nicht (nur) elektronisch.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Arbeiten Sie an den Listen jeweils nicht zu lang am Stück, sondern lieber in mehreren Intervallen über einen Zeitraum von einigen Tagen bis Wochen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Diskutieren Sie die Fragen auch einmal mit guten Freunden oder Familienmitgliedern, um zu schauen, ob Ihnen vielleicht noch etwas entfallen ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Zur Klärung anhaltend offener Fragen ist es manchmal am besten, etwas auszuprobieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5) Ausblick auf die Umsetzung

Im Ergebnis ist natürlich Ihre momentane Situation nicht automatisch eine andere, aber Sie wissen ab dann viel besser, wo es für Sie ganz persönlich in der Zukunft entlang gehen sollte. Mit dem gewonnenen Fokus können Sie besser über richtig und falsch für sich entscheiden und gezielt die noch offenen Punkte angehen. Auch wenn noch ein gewisser Weg zurückgelegt werden muss, ihn zu gehen wird Ihnen bereits Freude machen, da es ja nun Ihr Weg zu Ihrem richtigen Ziel ist.